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doppelconference at its best
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wieso sollte ein text keine artischocke sein?
dass man es nicht nötig findet, zu argumentieren, warum die spex so wichtig ist
dass man hier also erzählen wollte, warum man das so liebt
dass die idee, eine andere welt zu denken damit, was man zufälligerweise sonst noch gut findet, popkultur, theorie, you name it, zu verbinden auch heute noch zumindest eine gute entschuldigung ist, das eigene scheitern leidenschaft zu nennen
dass man mit sprache das alles machen kann. dass es diese arten über musik zu sprechen gibt, dass du dir zwei, drei hefte kaufen kannst und du kannst das lernen, und dann haut dich der leitartikel doch noch um ästhetik ist politik ist gesellschaft und dann mäandert der textstrom halt doch woanders hin, zum beispiel, du kriegst das nicht scharf
dass schrift alleine schon schön ausschauen kann
dass du eine ersatzfamilie kriegst natürlich auch (wie in den jö-heften immer kritisch zu take that angemerkt wurde, dass ein bißchen schwärmen schon ok ist, so lange nicht ganz der bezug zur realität abhanden kommt und jetzt sagen wir, realität ist auch nur, woran du dich hälst, weil sie es dir sagen)
dass alles was die da dagegen sagen das zugehörigkeitsgefühl nur stärkt. call it differenzdenken call it distinktionsbedürfnis call it versnobten elitärismus, wir nennen das denen ihr spiel nicht mitspielen. den code kannst du verstehen oder nicht, das ist demokratie, langweilig wird sie nie und irgendwo muss man doch dagegen sein, und wenn es nur zum zeitvertreib ist
dass das gejammere aberjafrüher aberjasounds aberjadaszwingendewoistesgeblieben natürlich mitgejammert sein muss (dass jammern hier übrigens schicker aussieht)
dass das alles wo? natürlich? in der spex selber schon steht, seite 08, überschrift wie hier
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